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DIE GRUNDLAGEN 06/2006

Funktionelle Lebensmittel

1. Einführung

Die vorrangige Aufgabe der Nahrung ist es, ausreichend Nährstoffe zu liefern, um die Ernährungsbedürfnisse zu befriedigen. Nun gibt es zunehmend wissenschaftliche Beweise, die die Hypothese unterstützen, dass einige Nahrungsmittel und Nahrungsmittelbestandteile einen zusätzlichen nützlichen physiologischen und psychologischen Effekt haben, der über die reine Versorgung mit Grundnährstoffen hinausgeht. Die Ernährungswissenschaft ist in jüngster Zeit von dem klassischen Konzept, Nahrungsdefizite zu vermeiden und eine grundlegende Angemessenheit der Ernährung zu empfehlen, abgerückt und verfolgt Konzepte einer "positiven" oder "optimalen" Ernährung. Der Forschungsschwerpunkt hat sich mehr auf die Identifikation biologisch aktiver Nahrungsmittelbestandteile verlagert, die das Potenzial haben, körperliches und geistiges Wohlbefinden zu optimieren und das Krankheitsrisiko zu minimieren. Es wurde herausgefunden, dass viele traditionelle Nahrungsmittelprodukte, einschließlich Früchten, Gemüse, Soja, Vollkorngetreide und Milch, Bestandteile enthalten, die mögliche gesundheitliche Vorteile bieten. Zusätzlich zu diesen Lebensmitteln wurden neue entwickelt, um Anteile gesundheitlicher Inhaltsstoffe zu vergrößern oder zu verbinden und auf diese Weise gesundheitliche Vorteile zu vermehren oder einen erwünschten physiologischen Effekt zu erzielen.

2. Was sind Functional Foods?

Das Konzept der Functional Foods (funktionelle Lebensmittel) stammt aus Japan. Japanische Gesundheitsbehörden hatten in den 80er-Jahren erkannt, dass eine verbesserte Lebensqualität Hand in Hand mit einer Verbesserung der Lebenserwartung des ständig steigenden Bevölkerungsanteils älterer Menschen geht, wenn die Kosten für die Gesundheitsvorsorge unter Kontrolle gehalten werden sollen. So wurde ein Konzept entwickelt und wurden spezielle Lebensmittel eingeführt, die dazu dienten, die Gesundheit zu fördern und das Risiko von Krankheiten zu vermindern.

Funktionelle Lebensmittel wurden bisher von der europäischen Gesetzgebung noch nicht definiert. Im Allgemeinen werden sie jedoch als solche Lebensmittel angesehen, die geeignet sind, als Teil einer üblichen Ernährung verzehrt zu werden, und zudem biologisch aktive Bestandteile enthalten, die das Potenzial haben, die Gesundheit zu steigern und das Risiko von Krankheiten zu senken. Beispiele für Functional Foods sind Lebensmittel, die spezielle Mineralstoffe, Vitamine, Fettsäuren oder Ballaststoffe enthalten, oder Nahrungsmittel mit zugesetzten biologisch aktiven Substanzen wie Pflanzenchemikalien und Antioxydantien oder Probiotika, die Bakterienkulturen enthalten, welche für die Ernährung zuträglich sind (siehe Anhang).

Da das Interesse an dieser Kategorie von Lebensmitteln in letzter Zeit gewachsen ist und neue Produkte auf den Markt kamen, haben sich verstärkte Bestrebungen zur Entwicklung von Standards und Richtlinien zu deren Förderung ergeben.

3. Wozu benötigen wir Functional Foods?

Das Interesse der Verbraucher an den Beziehungen zwischen Ernährung und Gesundheit hat sich in Europa wesentlich verstärkt. Es gibt heutzutage ein viel größeres Bewusstsein dafür, dass die Menschen sich selbst und ihren Familien helfen können, Krankheitsrisiken zu verringern und Gesundheit und Wohlbefinden durch einen gesunden Lebensstil, einschließlich der Ernährung, zu erhalten. Laufende Unterstützung für die wichtige Rolle von Nahrungsmitteln wie Obst, Gemüse und Produkten aus Vollkorngetreide bei der Vorbeugung vor Krankheiten sowie die aktuelle Forschung über Nahrungsmittelantioxydantien in Kombination mit Pflanzenschutzstoffen haben wichtige Impulse zur weiteren Entwicklung des europäischen Marktes für funktionelle Lebensmittel gegeben.

Demografische Trends in der Bevölkerung und sozioökonomische Veränderungen weisen gleichfalls auf die Notwendigkeit hin, Nahrungsmittel mit einem zusätzlichen Gesundheitsnutzen zu versehen. Der Anstieg der Lebenserwartung, der eine steigende Anzahl älterer Menschen nach sich zieht, und deren Wunsch nach einer verbesserten Lebensqualität, aber auch die ansteigenden Kosten der Gesundheitsvorsorge haben die Regierungen, Forscher, Gesundheitsberufe und die Nahrungsmittelindustrie angespornt, darauf zu achten, diese Veränderungen möglichst wirkungsvoll zu bewerkstelligen. Schon heute gibt es ein großes Sortiment an Lebensmitteln, die für den Konsumenten verfügbar sind. Jetzt besteht die Notwendigkeit, jene funktionellen Lebensmittel zu identifizieren, die das Potenzial haben, die Gesundheit und das Wohlbefinden zu verbessern und das Risiko bzw. die Entstehung bedeutender Krankheiten wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen (CVDs), Krebs und Osteoporose zu verhindern oder zu verzögern. In Verbindung mit einem gesunden Lebensstil können funktionelle Lebensmittel einen positiven Beitrag zu Gesundheit und Wohlbefinden leisten.

4. Wie ist der Bereich gesundheitsbezogener Aussagen reguliert?

Viele akademische, wissenschaftliche und gesetzgebende Organisationen sind derzeit damit beschäftigt, die wissenschaftlichen Grundlagen für Aussagen über funktionelle Lebensmittel oder deren Bestandteile zu beweisen. Jede gesetzliche Rahmenbedingung muss den Verbraucher vor falschen oder irreführenden Aussagen schützen und die Bedürfnisse der Hersteller nach Innovationen in der Produktentwicklung, im Marketing und in der Werbung befriedigen. Damit funktionelle Lebensmittel ihr Potenzial an Vorteilen für die allgemeine Gesundheit entfalten können, müssen den Verbrauchern die Gesundheitseffekte, die den wissenschaftlichen Kriterien und Aussagen zugrunde liegen, klar verständlich und glaubwürdig dokumentiert werden.

Japan hatte auf diesem Gebiet eine weltweite Führungsrolle inne. 1991 wurde das Konzept von Foods for Specified Health Use (FOSHU) eingeführt. Nahrungsmittel, die als FOSHU identifiziert werden, müssen vom Minister für Gesundheit und Wohlfahrt nach umfassenden wissenschaftlichen Beweisen, die die Aussagen, die über die Lebensmittel gemacht werden - werden sie als Teil einer üblichen Ernährung konsumiert -, unterstützen, anerkannt werden.

In der Europäischen Union (EU) gibt es derzeit noch keine harmonisierte Gesetzgebung zu gesundheitsbezogenen Aussagen, was bedeutet, dass sie derzeit auf einer nationalen Ebene behandelt werden. Die Herausforderung in den EU-Mitgliedsstaaten besteht - unter den derzeit gültigen gesetzlichen Rahmenbedingungen - darin, Aussagen zu vermeiden, die einen Bezug zu Gesundheitsrisiken kommunizieren; sogar dann, wenn es starke wissenschaftliche Beweise für solche Statements gibt. Die europäischen Kennzeichnungsrichtlinien untersagen es, Lebensmitteln Eigenschaften, einer menschlichen Krankheit vorzubeugen, sie zu behandeln oder zu heilen, zuzuschreiben oder sich darauf zu beziehen. Durch das Fehlen von Richtlinien über Gesundheitsaussagen haben die EU-Mitgliedsstaaten verschiedene Interpretationen der bestehenden Kennzeichnungsrichtlinien angewandt. Gleichzeitig gibt es eine breite Übereinstimmung dafür, dass Gesundheitsaussagen in geeigneter Weise erhärtet werden müssen, um den Verbraucher zu schützen, einen fairen Handel zu fördern und die akademische Forschung in der Nahrungsmittelindustrie zu unterstützen.

Während des letzten Jahrzehnts wurde, beginnend in Schweden, in den verschiedenen Mitgliedsstaaten der EU eine Reihe von Initiativen gesetzt, einschließlich der Annahme von Richtlinien und Praxisregeln wie der Joint Health Claims Initiative (JHCI) in Großbritannien, um die Verwendung von gesundheitsbezogenen Aussagen zu erleichtern. In den meisten Ländern wurden in einer Partnerschaft von Industrieexperten, Vollstreckungsbehörden, Konsumentengruppen und Wissenschaftlern Richtlinien zur wissenschaftlichen Rechtfertigung, Kommunikation und Präsentation von gesundheitsbezogenen Aussagen aufgezeichnet.

In den USA wurden seit 1993 für bestimmte Lebensmittel Aussagen "zur Reduktion von Krankheitsrisiken" zugelassen. Gesundheitsaussagen werden von der US-Lebensmittelbehörde (FDA) auf Basis von "vollständigen, öffentlich verfügbaren wissenschaftlichen Beweisen und dort, wo signifikante Aussagen durch Beweise qualifizierter Experten durch wissenschaftliche Übereinstimmung unterstützt werden", autorisiert. Obwohl Produzenten Gesundheitsaussagen zum Vertrieb ihrer Produkte nützen können, ist es die erklärte Absicht der FDA, dass Gesundheitsaussagen für den Verbraucher einen Nutzen haben müssen und Informationen über Modelle für ein gesundes Essverhalten sowie Risiken, wie an Herzkrankheiten oder Krebs zu erkranken, reduzieren helfen sollen. Weiters gibt die FDA bekannt, dass Feststellungen auch auf "zuverlässigen Aussagen" des Federal Scientific Body - sowohl des National Institute of Health und der Centers for Disease Control and Prevention als auch der National Academy of Sciences - basieren können.

Was sind die jüngsten Entwicklungen des Codex beim Gebrauch von Gesundheitsaussagen für Lebensmittel?

Der Codex Alimentarius ist ein gemeinsames Programm der UN-Organisationen für Nahrung und Landwirtschaft (FAO) und Gesundheit (WHO), um Standards für Lebensmittel zu setzen. Das Programm erhält seine Bedeutung aus seiner Rolle für den Welthandel und daraus, dass Länder, die eine neue Gesetzgebung entwickeln, diese Standards des Codex oft als Basis für ihre eigene Gesetzgebung nutzen. Die Diskussionen um den Codex sind in einem frühen Stadium, und die Schlüsselbereiche, die noch mehr Arbeit erfordern, bevor eine Übereinstimmung erzielt wird, umfassen Fragen über die Aussagen bezüglich der Krankheitsrisiken, die Notwendigkeit wissenschaftlicher Beweisführung und der Lebensmittelkennzeichnung.

5. Europäische gesetzliche Rahmenbedingungen zu Functional Foods.

5.1. FUFOSE - konzertierte Aktion

Wegen des steigenden Interesses am Konzept der Functional Foods und Health Claims hat die EU eine gemeinsame Aktion über die Wissenschaft funktioneller Lebensmittel in Europa - Functional Food Science in Europe (FUFOSE) - eingerichtet. Dieses Programm wurde vom International Life Sciences Institute (ILSI) Europe koordiniert. Das Ziel war es, wissenschaftlich fundierte Methoden zu finden, um bei der Entwicklung von Nahrungsmittelprodukten die benötigten Beweise für einen positiven Effekt auf erkennbare physiologische Funktionen im Körper, welche den Gesundheitszustand und das Wohlbefinden Einzelner und/oder deren Risiko von Krankheiten reduzieren können, zu haben. Das FUFOSE-Projekt betrachtete sieben Bereiche aus Wissenschaft und Gesundheit: Wachstum, Entwicklung, Unterscheidung, Substratstoffwechsel, Schutzmaßnahmen gegen freie Radikale, funktionelle Nahrungsmittel und das kardiovaskuläre System, die gastrointestinale Physiologie und Funktion sowie die Auswirkungen von Nahrung oder Verhalten und psychologische Leistung. Das endgültige Dokument wurde im British Journal of Nutrition veröffentlicht.

Der Bericht bezieht den Standpunkt, dass funktionelle Lebensmittel in der Form üblicher Lebensmittel angeboten werden sollten und erwartet werden muss, dass ihre Wirkung in Mengen, wie sie üblicherweise in der Ernährung verzehrt werden, auftritt. Ein funktionelles Lebensmittel kann ein natürliches "Vollwert"-Nahrungsmittel sein, ein Nahrungsmittel, dem Komponenten zugesetzt wurden, oder ein Lebensmittel, aus welchem Bestandteile durch technologische oder biotechnologische Möglichkeiten entfernt wurden. Es kann aber auch ein Lebensmittel sein, bei dem die Beschaffenheit eines oder mehrerer Bestandteile modifiziert wurde, eines, in welchem die Bioverfügbarkeit einer oder mehrerer Komponenten geändert wurde, oder jede Kombination der vorher genannten Möglichkeiten umfassen. Ein funktionelles Lebensmittel kann sich an die gesamte Bevölkerung oder an bestimmte Gruppen, die z. B. durch das Alter oder die genetische Konstitution definiert sind, richten.

Die gemeinschaftliche Aktion der EU unterstützt die Entwicklung von zwei Arten von Gesundheitsaussagen, die für funktionelle Lebensmittel relevant sind, die jedoch immer in Zusammenhang mit der Gesamternährung richtig sein und sich auf jene Menge an Nahrungsmitteln beziehen müssen, die üblicherweise verzehrt wird.

Dies sind:

1. Typus A: "Erhöhte Funktion": Diese Aussagen beziehen sich auf physiologische und psychologische Funktionen sowie biologische Aktivitäten jenseits ihrer etablierten Rolle bei Wachstum, Entwicklung und anderen normalen Körperfunktionen. Diese Art von Aussage nimmt keinen Bezug zu Krankheiten oder zu einem krankhaften Zustand. Z. B.: Bestimmte unverdauliche Oligosaccharide verbessern das Wachstum einer bestimmten Bakterienflora im Darm, Koffein kann die kognitive Leistung verbessern.

2. Typus B: "Verringerung eines Krankheitsrisikos": Diese Aussagen beziehen sich auf den Verzehr eines Nahrungsmittels oder Nahrungsmittelbestandteiles, der helfen kann, das Risiko einer bestimmten Krankheit oder eines Zustandes wegen spezieller darin enthaltener oder fehlender Nährstoffe zu reduzieren. Z. B.: Folat kann das Risiko Schwangerer, ein Kind mit Neuralrohrdefekt zu gebären, reduzieren; ausreichende Kalziumaufnahme kann das Osteoporoserisiko im Alter verringern.

5.2. Gültigkeit von Aussagen und Verbraucherinformation

Es besteht die Notwendigkeit, die Schlussfolgerungen und Prinzipien der FUFOSE zu verwirklichen. Es wurde daher ein neues gemeinschaftliches Programm der EU-Kommission, der Process for Assessment of Scientific Support for Claims on Foods (PASSCLAIM), mit dem Ziel lanciert, einige der vorhandenen gültigen Ergebnisse, wissenschaftlichen Begründungen von Aussagen und deren Kommunikation an den Verbraucher umzusetzen.

Das Projekt begann damit und baute auf den Prinzipien auf, dass Aussagen zu "erhöhten Funktionen" und zur "Verringerung eines Krankheitsrisikos" auf gut geplanten und fundierten wissenschaftlichen Studien, die passend identifizierte, charakterisierte und gültige "Biomarker" verwenden, basieren sollten. PASSCLAIM zielt darauf ab, allgemeine Kriterien für die wissenschaftlichen Begründungen von Gesundheitsaussagen festzulegen und Rahmenbedingungen für wissenschaftliche Dossiers zu schaffen, die diese Aussagen unterstützen. Das PASSCLAIM-Konsensdokument soll jenen helfen, die Aussagen treffen, sie zu regeln, es soll aber auch die Glaubwürdigkeit von Aussagen gegenüber dem Verbraucher verbessern. Diese integrierte Strategie soll beim Verbraucher mehr Vertrauen zu wissenschaftlich basierten Aussagen über Nahrungsmittel schaffen, aber auch die Anliegen der Verbraucher ansprechen.

Obwohl es zurzeit keine europäische Gesetzgebung betreffend die Sicherheit der funktionellen Lebensmittel gibt, werden die Aspekte der Lebensmittelsicherheit bereits durch bestehende Bestimmungen abgedeckt. Gesundheitsaussagen über Nahrungsmittel müssen jedenfalls die gesamte Bedeutung für die Ernährung, einschließlich der Menge und der Häufigkeit des Verbrauchs, jede mögliche Wechselwirkung mit anderen Nahrungsbestandteilen, jeden Einfluss auf den Stoffwechsel und andere potenziell ungünstigen Effekte, einschließlich Faktoren wie Allergien und Unverträglichkeiten, in Betracht ziehen.

6. Schlussfolgerungen

Funktionelle Lebensmittel bieten ein großes Potenzial, die Gesundheit zu verbessern und/oder bestimmten Krankheiten vorzubeugen, wenn sie als Teil einer ausgewogenen Ernährung und eines gesunden Lebensstils verwendet werden. Das Thema der gesundheitsbezogenen Aussagen wird zunehmend wichtiger und es herrscht in der EU eine allgemeine Übereinstimmung darüber, dass ein Bedarf an gesetzlichen Rahmenbedingungen besteht, die den Konsumenten schützen, den fairen Handel fördern und Produktinnovationen in der Nahrungsmittelindustrie unterstützen. Die Möglichkeiten der Ernährungsforschung, die Beziehungen zwischen Lebensmitteln oder einem Lebensmittelbestandteil und einem verbesserten Gesundheitszustand und Wohlbefinden oder einer Verringerung von Krankheiten zu erforschen, stellen für Wissenschaftler jetzt und in der Zukunft die größte Herausforderung dar. Die Kommunikation von Gesundheitsvorteilen an Verbraucher ist gleichfalls von entscheidender Bedeutung, damit sie das Wissen und die Informationen haben, um eine Auswahl an Lebensmitteln zu treffen, die sie essen und die ihnen Freude bereiten.

Bibliografie

  • Functional Food Science in Europe. (1998). British Journal of Nutrition, 80(1):S1-S193.
  • Scientific Concepts of Functional Foods in Europe: Consensus Document. (1999). British Journal of Nutrition, 81(1):S1-S27.
  • European Commission Community Research (2000) Project Report: Functional food science in Europe, Volume 1; Functional food science in Europe, Volume 2; Scientific concepts of functional foods in Europe, Volume 3. EUR-18591, Office for Official Publications of the European Communities, L-2985, Luxembourg.
  • ILSI Europe Concise Monograph: Concepts of Functional Foods. To be published August 2002.
  • Ashwell, M. (2001). Functional foods: a simple scheme for establishing the scientific basis for all claims. Public Health Nutrition, 4:859-863.
  • Committee of experts on Nutrition Food Safety and Consumer's Health (1999). Ad hoc Group on Functional Food, Council of Europe.

Annex


 

Beispiele für funktionelle Lebensmittel

Funktionelles Lebensmittel Aktiver Nahrungsbestandteil Zielfunktion
Joghurt, Zucker u>Probiotika: Nahrungsmittel mit nützlichen Lebendkulturen, die Ergebnis einer Fermentation sind oder zugesetzt wurden, um die intestinale mikrobiologische Balance zu verbessern. Beispiele sind Lactobazillen und Bifidusbakterien.

Prebiotika: eine nicht verdauliche Komponente, die nützliche Effekte hat, indem sie das Wachstum von Darmbakterien stimuliert. Beispiele schließen Inulin und Oligofructose ein.

Optimierung der intestinalen Funktion, intestinale mikrobiologische Balance
Margarine zugesetzte Pflanzensterine und Stanole Senkung des LDL-Cholesterins ("schlechtes" Cholesterin), Senkung des Risikos koronarer Herzkrankheiten (CHDs)
Omega-3-Fettsäuren, angereicherte Eier Omega-3-Fettsäuren Kontrolle von Bluthochdruck, Lipidstoffwechsel

     
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EUFIC, das Europäische Informationszentrum für Lebensmittel, ist eine gemeinnützige Organisation, die den Medien, Gesundheits- und Ernährungsfachleuten, Erziehern und meinungsbildenden Einrichtungen wissenschaftlich fundierte Informationen über Nahrungsmittelsicherheit und -qualität sowie Gesundheit und Ernährung auf eine für Konsumenten verständliche Weise liefert.

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Letzte Aktualisierung der Website: 17/04/2014
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