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FOOD TODAY 09/2001

Männer, Ernährung und Gesundheit

Food TodayWährend sich Frauen mit Schwangerschaft und Osteoporose auseinandersetzen müssen, haben Männer ihre eigenen Gesundheitsprobleme. Im folgenden werden drei der gängigsten männlichen Probleme vorgestellt und Ernährungsratschläge gegeben, um sie zu vermeiden

HERZLEIDEN

Eine der häufigsten Todesursachen der westlichen Welt ist der Herzinfarkt. Er gilt auch als Ursache für etwa ein Drittel bis zu 50% der Todesfälle unter Männern. Ausgelöst wird er durch die Verstopfung der Arterien rund um das Herz und die Verhärtung der Gefäßwände. Viele Faktoren, darunter Rauchen, schlecht überwachte Diabetes, das Fehlen von körperlicher Aktivität und erbliche Faktoren scheinen das Risiko zu erhöhen. Übergewicht und der übermäßige Verzehr von viel tierischem Fett scheinen auch damit in Zusammen-hang zu stehen.

Indem man die tierischen, gesättigten Fette durch ungesättigte, pflanzliche Öle ersetzt und Vollkornprodukte, Fisch, Knoblauch und fünf oder mehr Portionen Obst und Gemüse am Tag isst, kann man das Risiko eines Herzleidens senken. Auch ein gesundes Körpergewicht kann dazu beitragen. Einige dieser Strategien helfen, weil sie die Schäden an den Arterienwänden reduzieren, andere, weil sie das Blut verdünnen und wieder andere, weil sie die Cholesterin-Ansammlung an den Blutgefäßwänden senken.

PROSTATA PROBLEME

Prostatakrebs ist einer der am weitesten verbreiteten tödlichen Tumore bei Männern über 55. Die Prostata, von der Größe und Form einer Kastanie, ist um die Harnröhre gewickelt, die den Urin von der Blase abtransportiert. Ein diskutierter allerdings nicht belegter Ansatz zur Vorsorge gegen Prostatakrebs könnte ein vermehrter Verzehr von Tomaten- und Sojaprodukten sein. Eine sechsjährige Studie der Harvard Medical School mit 48.000 männlichen Gesundheits-Experten belegte, dass Männer, die mehr als zwei Mal pro Woche Lebensmittel auf Tomatenbasis aßen, ein um 34 Prozent reduziertes Risiko hatten, an Prostatakrebs zu erkranken als jene, die diese Lebensmittel nicht aßen. Dies ist wahrscheinlich auf die große Menge Lycopin in Tomaten zurückzuführen, ein rotes Carotinoid, das mit dem Beta-Carotin verwandt ist.

Ein anderes interessantes Forschungser-gebnis zeigte, dass in Japan nur 4 von 100.000 Männern an Prostatakrebs sterben, im Vergleich zu 17 von 100.000 in westlichen Ländern. Wissenschaftler spekulieren, dass dies mit dem höheren Verzehr von Soja-Lebensmitteln in Zusammenhang steht. Nach Meinung einiger Forscher senken diese Pflanzenös-trogene enthaltenden Lebensmittel die Aktivität eines an der Bildung von Prostatakrebs beteiligten Hormons

BLUTHOCHDRUCK

Bluthochdruck, auch Hypertension genannt, steigert das Risiko von Herzinfarkt, Angina und Schlaganfall. Teilweise erblich bedingt, ist Bluthochdruck aber auch abhängig von den Lebensgewohnheiten. Obwohl sowohl Männer als auch Frauen betroffen sein können, stellt er in erster Linie ein ernst zu nehmendes Gesundheitspro-blem für Männer dar. Menschen mit hohem Blutdruck sollten gegen Übergewicht angehen und den Alkohol-konsum einschränken. Außerdem kann es hilfreich sein, beim Kochen und bei Tisch auf das Salzen zu verzichten sowie salzreduzierte Lebensmittel zu wählen.

Doch mit hohem Blutdruck umzugehen bedeutet nicht nur, bestimmte Lebensmittel zu meiden, sondern auch, von anderen Lebensmitteln mehr zu essen. Man schätzt, dass eine Steigerung vonum 2,3 bis 3,1 g Gramm gesteigerte Kaliumaufnahme pro Tag die Rate an Todesfällen, die in Zusammenhang mit Bluthochdruck stehen, um 25 Prozent senken kann. Diese Menge Kalium ist in einer Banane, in einem großen Glas Orangensaft und kleinen Mengen vieler anderer Früchte und Gemüse enthalten.

Literatur

  • E. Giovannucci et al. Intake of carotenoids and retinol in relation to riskof prostate cancer. J Nat. Cancer Inst., 87, 1767 - 1776 (1995)
  • Setchell KDR. Phytoestrogens: the biochemistry, physiology and implication for human health of soy isoflavones. Am J Clin Nutr. 1998:68 (suppl): 1333S-46S
  • Department of Health, Report on Health and Social Subjects 41. Dietary Reference Values for Food Energy and Nutrients for the United Kingdom.
 
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Letzte Aktualisierung der Website: 17/04/2014
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