Sind Konservierungsstoffe schlecht für mich? Und was bedeuten die E-Nummern in der Zutatenliste?
Konservierungsmittel sind nicht gesundheitsschädlich. Konservierungsmittel gehören zu den Zusatzstoffen. Viele Leute glauben, dass alle Zusatzstoffe schädliche Chemikalien sind, aber unabhängig von ihrer modernen Erscheinungsweise werden Zusatzstoffe schon seit Jahrhunderten verwendet: Die Notwendigkeit der Konservierung von Lebensmitteln existierte in allen Zeiten. Salz, Salpeter (Kaliumnitrat) und Rauch wurden genutzt, um Fleisch haltbar zu machen, und Essig, um Gemüse einzuwecken. Ohne Konservierungsstoffe wären unsere Lebensmittel nicht so sicher, wie sie es heute sind. Beispielsweise helfen Sulfite, Farbveränderungen in Trockenobst und Gemüsen vorzubeugen, und in Wein, fermentierten Lebensmitteln, einigen Snacks und Backwaren unterbinden sie bakterielles Wachstum. Zusätzlich haben Sulfite antioxidative Eigenschaften.
Heute sind Lebensmittelzusätze streng reguliert und müssen Zulassungsverfahren passieren. Zugelassene Lebensmittelzusätze sind klar definierte Substanzen, die strenge Reinheitskriterien erfüllen müssen, und für die feste Höchstmengen bestimmt sind, um die Verbraucher zu schützen.
Die Nutzung von Lebensmittelzusätzen wurde in der gesamten EU vereinheitlicht, und alle Zusatzstoffe haben eine E-Nummer erhalten. Jeder Stoff hat einen speziellen Namen und eine eigene Nummer, und seine Verwendung ist auf definierte Lebensmittel beschränkt. Zusätzlich muss ein technischer Bedarf bestehen und ein klarer Nutzen für die Verbraucher nachgewiesen werden.
Die Hauptgründe zur Verwendung von Zusatzstoffen in Lebensmitteln sind:
- Sicherheit und Gesundheit sicherstellen
- Haltbarkeit erhöhen
- sensorische Qualitäten erhöhen oder hinzufügen (Geschmack etc.); Verbraucherakzeptanz zu erhöhen; Prozessierbarkeit zu verbessern
- Nährwert erhalten oder verbessern
WEITERE FRAGEN