Um Osteoporose zu vermeiden, habe ich mich entschieden, Kalziumtabletten zu kaufen. Ich habe gehört, dass es verschiedene Arten Tabletten mit verschiedenen Inhaltsstoffen wie Kalziumcitrat, Kalziumcarbonat, Kalziumsulphat und Kalziumphosphat gibt. Macht es einen Unterschied, welche Kalziumkomponenten im Produkt enthalten ist? Außerdem, wenn ich Mineralwasser trinke, muss ich dann auch die anderen Mineralstoffe berücksichtigen? Beeinflusst beispielsweise der Sulphatgehalt die Aufnahme von Kalzium?
Der beste Weg, um genug Kalzium zu sich zu nehmen, ist über die Ernährung, insbesondere in Form von Milchprodukten wie Käse und Jogurt, die auch Vitamin D enthalten und dadurch die Aufnahme von Kalzium verbessern. Andere Lebensmittel, die Kalzium enthalten, sind manche getrockneten Früchte, grüne Gemüse, Vollkornbrot oder Kalzium-angereicherte Lebensmittel. Zusätzlich zu einer gesunden Ernährung erzeugt regelmäßige sportliche Aktivität in den Wachstumsjahren Knochenmasse und –dichte. Bewegung ist auch in späteren Jahren genauso wichtig, da ein sitzender Lebensstil das Risiko von Osteoporose erhöht.
Für Menschen mit geringer Versorgung mit Vitamin D durch die tägliche Ernährung kann eine zusätzliche Einnahme von Kalzium und Vitamin D notwendig sein.
Eine breite Vielfalt von Kalzium-Ergänzungsstoffen, darunter Kalziumcarbonat, Kalziumphosphat und Kalziumcitrat, ist in verschiedensten Formen, Kombinationen (mit Vitaminen und anderen Mineralstoffen) und Dosierungen (verschiedene Kalziummengen) erhältlich, was die Auswahl sehr verwirrend gestalten kann. Die „beste“ Ergänzung ist diejenige, die die individuellen Bedürfnisse gemessen an Verträglichkeit, Annehmlichkeit, Preis und Verfügbarkeit am besten trifft. Die folgenden Aspekte sollten bei der Auswahl berücksichtigt werden: Reinheit, Absorbtionsfähigkeit, Verträglichkeit, Wechselwirkungen (zwischen verschreibungspflichtigen und –freien Medikamenten und dem Kalzium-Ergänzungsstoff.
Die beste Empfehlung ist, dass Sie mit Ihrem Arzt herausfinden, welche Form für Sie die beste ist. Hohe Aufnahmen von Protein, Koffein, Phosphor und Natrium sind weitere Ernährungsfaktoren, die einen störenden Einfluss auf den Kalziumhaushalt haben können. Bei Individuen mit angemessener Kalziumaufnahme spielen sie allerdings eine untergeordnete Rolle. Da der Mineralgehalt von einem zum nächsten Mineralwasser sehr stark variiert, empfiehlt es sich, das Etikett zu lesen.
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